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Wie oft muss ich einen Sehtest machen?

Um auf Veränderungen der Sehstärke reagieren zu können, sollte regelmäßig ein professioneller Sehtest durchgeführt werden. Was genau unter dem Begriff regelmäßig zu verstehen ist, variiert jedoch.

Die Regelmäßigkeit variiert mit dem Alter. Liegen keine weiteren Beschwerden vor, wird Erwachsenen zwischen dem 20. und dem 39. Lebensjahr empfohlen, in diesem Gesamtzeitraum mindestens dreimal eine Untersuchung der Sehfähigkeit durchführen zu lassen. Mit steigendem Alter nimmt die Wahrscheinlichkeit für Augenerkrankungen, wie Grüner- oder Grauer Star zu. Zudem verringert sich ab einem Alter von etwa 35 Jahren die Anpassungsfähigkeit im Nahsichtbereich. Dieses Phänomen wird als Altersweitsichtigkeit bezeichnet. Aus diesem Grund sollten wiederkehrende Sehtests mit kürzeren Abständen erfolgen. Nach dem Erreichen des 40. Lebensjahres empfiehlt es sich daher, alle zwei bis drei Jahre einen Sehtest durchführen zu lassen. Ab dem 65. Lebensjahr wird alle ein bis zwei Jahre eine Kontrolle empfohlen. Besonders Autofahrer sollten ihre Sehfähigkeit regelmäßig prüfen lassen, damit sie sich und andere Teilnehmer im Straßenverkehr nicht durch eine verminderte Reaktionszeit gefährden.

Anders ist es bei Kindern, die bereits eine Brille tragen. Da sich ihr Körper im Wachstum befindet, und dies auch für die Augen gilt, verändert sich die Sehstärke mitunter sehr schnell. Bei Kindern sollte einmal im Jahr ein Sehtest durchgeführt werden. Ebenfalls wichtig: Auch die Brille muss regelmäßig auf einen guten Sitz hin überprüft und gegebenenfalls angepasst werden. Nur so kann ein angenehmes Tragegefühl gewährleistet werden.

Wie oft muss ich einen Sehtest machen?2018-11-13T11:01:45+00:00

Sehtipp: Was bedeutet Visus?

Der Visus gibt Auskunft über die Sehleistung (Sehschärfe) eines Rechtsichtigen und eines Fehlsichtigen mit und ohne Brille.

In der Augenheilkunde stellt der Visus die wichtigste messbare Eigenschaft des Sehsinns dar.

Der Visus gibt nicht nur an, wie scharf ein Mensch sieht. Er ist auch im juristischen Bereich von hoher Bedeutung, zum Beispiel, wenn es um die Tauglichkeit geht, Fahrzeuge, Flugzeuge oder bestimmte Maschinen zu führen. Aus diesem Grund ist es eine der wichtigsten Aufgaben der Augenheilkunde, den Visus genau zu messen und mittels Sehhilfen und anderen Maßnahmen zu verbessern.

Um den Visus zu messen, benötigt man eine Sehtafel mit DIN-genormten Sehzeichen. Die kleinsten Zeichen, die man beim Sehtest gerade noch auf der Sehtafel erkennen kann, legen den Wert der Sehschärfe eines Menschen fest. Kann jemand aus einer Distanz von 5 Metern ein Standard-C (auch Landoltring genannt) mit einer Lückenbreite von 1,5 Millimetern auf der Sehtafel gerade noch erkennen, dann hat er nach DIN einen Visus von 1,0. Dieser Wert kommt bei normalsichtigen Menschen häufig vor. Zum Vergleich: Den Sehtest für den Führerschein hat man bereits bestanden, wenn man aus 5 Metern Entfernung das Standard-C mit 2,1 Millimeter Lückenbreite noch erkennen kann. Dies entspricht einer Sehschärfe von 0,7.

Gelegentlich wird ein Visus von 1,0 auch als 100-prozentige Sehschärfe bezeichnet. 100 Prozent Sehschärfe entsprechen jedoch durchaus nicht dem maximalen Visus eines Menschen. Viele junge Menschen erzielen beim Sehtest einen Sehschärfewert von etwa 1,6, was einer Sehschärfe von 160 Prozent entspricht. Bei einem Sehtest wird der Visus zunächst ohne Korrektur, das heißt ohne Sehhilfe, gemessen. Erreicht man hierbei keine 100 Prozent, prüft der Augenoptiker, ob mit einer Sehhilfe die Fehlsichtigkeit ausgeglichen und 100 Prozent Sehschärfe erreicht werden können. Ist dies nicht der Fall, wird in der Regel auf organische Ursachen geprüft und es werden entsprechende Therapieansätze erörtert. Zum Beispiel ist der Visus ein bedeutender Faktor in der Verlaufskontrolle einer Makuladegeneration oder bei einem Grauen Star (Katarakt).

Sehtipp: Was bedeutet Visus?2018-11-13T11:20:04+00:00

Die Bedeutung von gemischten Augenfarben

Mischformen sind relativ häufig. Die wenigsten haben eine reine Augenfarbe. Mischformen sind ursprünglich aus der Rassenmischung der Gene der Eltern entstanden. In der Regel gehören die Augen mit einer Mischfarbe zu Menschen, die positiv und fröhlich sind. Deren Optimismus ist ein Grund dafür, dass deren Gesellschaft oft und gern gesehen wird. Sie tun ihren Freunden selbstlosen Gefallen. Sehr romantisch und treu, aber auch sehr verletzlich glauben diese Menschen an die wahre Liebe im Leben.

Die Bedeutung von gemischten Augenfarben2018-11-13T11:27:56+00:00

Die Bedeutung der Augenfarbe grün

Grüne Augen:

Grüne Augen sind extrem selten. Nur etwa 4% der Weltbevölkerung hat grüne Augen. Früher wurden Menschen – vor allem Frauen – oft angeklagt und verbrannt, da man meinte sie seinen Hexen oder Zauberer. Menschen mit solchen Augen sind meistens ein klein wenig selbstverliebt, was allerdings auch als ein sehr starkes Selbstbewusst gedeutet werden kann. Grünäugige sind besonders Style bewusst und schätzen sich als etwas Besonderes, was nicht zu verachten und ebenfalls mit großem Selbstbewusstsein verglichen werden kann. Grüne Augen sind außerdem ein Anzeichen dafür, dass die Person nicht nachtragend ist.

Die Bedeutung der Augenfarbe grün2018-11-13T11:29:25+00:00

Die Bedeutung der Augenfarbe blau

An alle, die sich mit blauen Augen schmücken dürfen: Ihr seid etwas ganz Besonderes. Ursprünglich hatten alle Menschen auf der Welt braune Augen. Lediglich die Mutation eines Gens schenkte dem ersten eine helle Augenfarbe. Nur 10 Prozent der heutigen Weltbevölkerung haben blaue Augen. Dem größten Teil von ihnen begegnen wir im Ostseeraum. Blaue Augen sind eitel, wissen allerdings genau, wann sie zu weit gehen. Sie brauchen den Adrenalinkick und machen gern einmal Spässe, denn sie lachen gerne.

Die Bedeutung der Augenfarbe blau2018-11-13T11:30:19+00:00

Die Bedeutung der Augenfarbe braun

Braun ist die verbreitetste Augenfarbe, circa 90 Prozent aller Menschen weltweit haben sie. Braune Augen sind sehr gefühlvoll. Sie suchen Nähe der Personen die sie lieben und brauchen vertraute Personen um sich herum. Sie können sehr emotional werden, ihre Emotionen aber wiederum sehr gut und fast unmerklich verbergen. Braun bzw. Rehbraunäugige neigen dazu, unehrlich zu sein, um ihre Mitmenschen nicht zu verletzten. Sie sehen häufig das Gute im Menschen und neigen außerdem dazu, Gewalt aus dem Weg zu gehen.

Die Bedeutung der Augenfarbe braun2018-11-13T11:31:09+00:00

Die Entstehung der Augenfarbe

Iris ist das altgriechische Wort für Regenbogen. Daher bezeichnet man die Iris des Auges auch als Regenbogenhaut. Die Regenbogenhaut bestimmt je nach Stärke der Pigmentierung die Augenfarbe.

Zunächst kommen die meisten Babys mit blauen Augen zur Welt. Erst nach und nach entwickelt sich die tatsächliche Augenfarbe. Sie ist vom Pigment Melanin abhängig. Der Melaninwert bestimmt neben der Augen-, auch unsere Haar-, und Hautfarbe. Unterschiedliche Pigmente in der Iris lassen unsere Augen braun, grün, grau oder blau aussehen. Die Augenfarbe wird, wie alle körperlichen Merkmale, von den Eltern geerbt. Was jedoch nicht bedeutet, dass das Kind die Augenfarbe der Eltern hat. So können zum Beispiel zwei Menschen mit blauen Augen auch ein Kind mit grünen Augen bekommen, da die Augenfarbe durch rezessive Gene bestimmt wird. In seltenen Fällen entwickelt sich das Pigment nicht richtig und die Augen erhalten zu wenig davon. In diesen Fällen spricht man von „Albinismus“. Betroffene haben sehr helle Augen. Da Pigmente vor Sonneneinstrahlung schützen , sind Menschen mit Albinismus sehr lichtempfindlich. Blauäugige haben also weniger Pigmente als jene mit braunen Augen und sind daher auch lichtempfindlicher.

Oftmals reicht uns ein kurzer Blick in die Augen eines Menschen, um zu entscheiden, ob wir ihn sympathisch finden. Dabei spielt auch die Augenfarbe eine Rolle.

In den nächsten Beiträgen verraten wir Ihnen, was die Augenfarben für Bedeutungen haben.

Die Entstehung der Augenfarbe2018-11-13T11:34:46+00:00

Lehrstelle

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Marktgasse 20

4310 Rheinfelden

Lehrstelle2018-10-04T16:39:07+00:00

Sehtipp: Sieht mein Kind gut?

Richtig sehen ist nicht angeboren, sondern ein jahrelanger Lern- und Entwicklungsprozess, der problemlos laufen muss. Werden Sehstörungen bei Kindern zu spät entdeckt, kann das irreparable Folgen haben. Früh erkannt sind sie sehr gut zu therapieren.

Die Sehschärfe eines Einjährigen beträgt gerade mal 20 Prozent, seine Sehfähigkeit etwa 50 Prozent der eines Erwachsenen und das Blickfeld von Kindern ist ein Drittel kleiner. Ihre Wahrnehmung von Tiefen, Formen und Farben muss sich erst ausbilden. Bis etwa zum vierten Lebensjahr können Kinder nicht unterscheiden, ob ein Fahrzeug steht oder fährt und sie unterschätzen bis zirka sieben Jahre noch Höhen und Entfernungen.

Sehen braucht Training und Erfahrung

Um Abstände, Entfernungen, Grössen und Geschwindigkeiten beurteilen zu können, muss das beidäugige (stereoskopische) Sehen entwickelt sein. Es ist für die dreidimensionale Wahrnehmung verantwortlich. Um das Fokussieren, der Wechsel von Nah- auf Fernsicht und die Ausrichtung der Blickachse auf ein Objekt machen zu können, müssen im Gehirn erst die notwendigen Erfahrungswerte gespeichert werden. Frühestens im Alter von 10 bis 12 Jahren entspricht die Sehleistungsfähigkeit von Kinderaugen der von Erwachsenen.

Früherkennung durch Hinsehen

Sehfehler, wie Kurz- oder Weitsichtigkeit oder Schielen können aber nicht nur die vollumfängliche, problemlose Ausbildung des Sehvermögens stören. Auch Probleme in anderen Entwicklungsbereichen des Kindes können ihnen geschuldet sein. Deshalb sollten sie so früh wie möglich erkannt werden. Doch das ist schwierig, denn da «schlecht Sehen» nicht wehtut und Kinder keinen Vergleich haben, klagen sie in der Regel nicht. Umso wichtiger ist es, dass Eltern ihre Kinder im Alltag genau beobachten. Das gilt schon bei Säuglingen. Entwicklungsstörungen des Sehens können bereits ab dem sechsten Lebensmonat diagnostiziert werden. Scheinbar banale Auffälligkeiten wie das wiederholte Greifen ins Leere, häufiges Stolpern über die eigenen Beine oder das Bilderbücher nahe an die Augen halten, sind oft schon Hinweise darauf, dass mit dem Sehen etwas nicht stimmt.  Zeigen sich im Schulalter Konzentrations-, Lern- oder Leseschwächen, Probleme beim Sport oder klagt das Kind öfters über Kopfschmerzen, kann die Ursache bei den Augen liegen. Daher empfiehlt sich der Gang zum Augenoptiker oder Augenarzt besser einmal mehr als zu wenig.  Denn bei Fehlsichtigkeit im Kindesalter schafft z.Bsp. das frühzeitige Tragen einer Brille und oder ein Visualtraining bereits wirksam Abhilfe und verhindert Sehprobleme.

Sehtipp: Sieht mein Kind gut?2018-11-13T11:35:37+00:00

Sehtipp: Rote Augen nach der Poolparty

Die Temperaturen steigen und manch einer geht entweder in die Badi oder stellt sich im Garten einen Familienpool auf. Diese Pools sind seit ein paar Jahren beliebt geworden, denn sie fassen mehrere hundert Liter Wasser und bieten einen privaten Badespass auch fürs kleine Budget. Damit das Wasser über längere Zeit klar und keimfrei bleibt, gilt es die Wasserqualität regelmässig zu überprüfen und zu chloren. Schon nach wenigen Tagen kann sich die Qualität des Wassers nämlich durch Pollen, Regen oder Luftverschmutzungen verschlechtern. Und auch die Badenden bringen eine Menge Schmutzstoffe, wie Kosmetika, Sonnencreme, Schweiss, Speichel, Urin, Hautschuppen und Haare ins Beckenwasser mit. In Folge wird das Wasser langsam trüb, die Wände glitschig und grün.

Chlor desinfiziert das Wasser, indem es Mikroorganismen, wie Bakterien und Viren abtötet, die ins Wasser gelangen. Somit wird die Gefahr von Infektionen gesenkt, das Wasser bleibt klar und sauber und erhält dadurch sogar Lebensmittelqualität. Es könnte bedenkenlos getrunken werden, weil diese kleine Menge Chlor, die sich nun im Schwimmbadwasser befindet, nicht giftig ist. Allerdings kann sie unter Umständen Haut und Haar belasten. (Also unbedingt duschen danach!) Ist die Chlorgabe zu hoch, kann dies aber die Haut und Augen reizen und sogar blonde Haare grün färben. Deswegen sind genaue Dosierung und regelmäßige Kontrollen notwendig.

Richtig gechlortes Schwimmbadwasser ist übrigens geruchlos. Zusammen aber mit Urin, Schweiss und Schmutz im Badewasser entstehen chemische Verbindungen, das sogenannte Chloramin (gebundenes Chlor). Es greift den Tränenfilm der Augen an. Das Wasser hat dann den typischen Hallenbadgeruch, wenn die Werte des Chloramins zu hoch sind. Dies passiert in kleinen Becken rascher als in grossen. Bei kleinen Pools lohnt sich dann ein Wasserwechsel.

Normalerweise klingen die Symptome der roten Augen nach wenigen Stunden ab. Dauern die Probleme jedoch länger als einen Tag an, ist der Augenarzt gefragt.

Zwar sind Bindehautentzündungen durch Schwimmbadwasser selten, aber nicht ausgeschlossen. Bakterien verursachen nämlich  rund 80 Prozent aller infektiösen Hornhauterkrankungen, da sich Schmutz und Keime im Schwimmbad sammeln können, die in die Hornhaut oder die Bindehaut eindringen können und dort Entzündungen verursachen können. Augenerkrankungen, die durch Viren und Bakterien übertragen werden, sind übrigens hochansteckend und Bindehautentzündungen werden in der Regel durch Schmierinfektionen weitergegeben.

Der beste Schutz ist Taucher- oder Schwimmbrille. Dies ist besonders auch für Kontaktlinsenträger zu empfehlen. Zum einen ist das praktisch, weil Kontaktlinsen leicht aus dem Auge geschwemmt werden können. Aber Kontaktlinsen können sich zum anderen durch das Wasser auch am Auge festsaugen und will man sie herausnehmen, könnte es Abschürfungen auf der Hornhaut geben. Und noch ein Punkt scheint erwähnenswert: Keime wie Akanthamöben oder Pilze können sich in der Kontaktlinse festsetzen, da diese ja Wasser- und somit auch Keimdurchlässig ist. In seltenen Fällen kann dies schlimme Folgen für das Auge haben. Wir empfehlen vorsichtshalber Tageslinsen in der  Badi oder dem eigenen Pool zu tragen und diese danach wegzuwerfen.

Sehtipp: Rote Augen nach der Poolparty2018-11-13T11:38:47+00:00