Die meisten Menschen freuen sich auf den Frühling. Aber es gibt auch welche, die dem Frühling mit gemischten Gefühlen entgegen sehen. Nämlich alle Heuschnupfen-Geplagten. Aktuell ist die Pollenbelastung im Mittelland stark.  Das sonnige und sehr milde Wetter für Februar und März begünstigt die Ausbreitung verschiedenster Pollenarten, die gerade durch die Lüfte schwirren. Ab 1500m über Meer können Allergiker aber wieder durchatmen. Hier oben befinden sich nur wenige Pollen.

Wie kann man sich gegen Pollen schützen? Hier ein paar Massnahmen, um gut durch den Frühling zu kommen:

  • Eine möglichst gut deckende, grosse Sonnenbrille tragen.
  • Kleider, die sie am nächsten Tag wieder tragen wollen, nicht im Freien lüften und nicht im Schlafzimmer aufhängen. Am Besten die Kleider im Badezimmer oder Waschküche ausziehen und dort über Nacht aufhängen. Der „allergiefreie“ Partner sollte dies ebenfalls so handhaben.
  • Nachts die Fenster geschlossen halten. Auch beim Autofahren die Fenster geschlossen halten.
  • Stadtbewohner sollten zwischen 6.00 und 8.00 lüften und Landbewohner am Besten zwischen 20.00 und 24.00. Dann besteht nämlich jeweils die geringste Pollenkonzentration in der Luft. Bei starkem Wind fliegen die Pollen allerdings rund um die Uhr. Dann wenn möglich aufs Lüften verzichten.
  • Häufiges Staubsaugen.
  • Abendliches Haarewaschen und Duschen. Damit vermeiden sie, dass Pollen auf dem Kopfkissen landen können, die sie wieder einatmen. Bettwäsche häufiger wechseln als üblich.
  • Vermeiden sie Tätigkeiten wie Rasenmähen etc.
  • Vermeiden sie generell anstrengende Tätigkeiten im Freien. Dabei werden zu viele Pollen eingeatmet und heftige allergische Reaktionen könnten der Fall sein. Wenn sie nicht auf Sport verzichten wollen, machen sie Indoor-Sport (Fitness-Studio, Tennis/Squash oder Hallenbad etc.)
  • Verreisen Sie, wenn die Pollen fliegen. In den Bergen oberhalb von 2000m, am Meer oder in der Wüste ist die Luft fast pollenfrei.
  • Vorsicht bei Kreuzallergien: Wer z.B. auf Birke und Haselnuss allergisch reagiert, verträgt in dieser Zeit oft auch keine Karrotten, Äpfel oder Nüsse. Gräserpollen-Allergiker reagieren zudem auf Paprika und Petersilie. Werden diese aber erhitzt oder gefroren werden die Allergene zerstört.
  • Und zu guter Letzt, geniessen sie ausgedehnte Spaziergänge – für einmal – im Regen!

Ärzte und Gesundheitsoptiker raten, wenn die Bindehaut anhaltend gereizt ist, unbedingt abzuklären, ob es eine allergisch bedingte Reaktion ist. Da es mit der Zeit zu einem chronischen Leiden werden könnten, sollte man dies nicht auf die leichte Schulter nehmen.